Academia Ars Augusta

für die Musik und das Theater

in Schlesien

Die Vorsitzende Eleni Ioannidou schreibt über die Idee hinter der Gründung der Academia Ars Augusta im Jahr 2020:

 

"Meine Erfahrung als professionelle Sängerin hat mir gezeigt, dass es nichts gibt, das für die Entwicklung junger Musiker nützlicher ist als die Berührung mit der Kultur anderer Länder, vor allem hinsichtlich der Musik-Traditionen, sowie deren Praxis unter Führung und Zusammenarbeit mit erfahrenen Meistern und talentierten Künstlern. Besonders zu Beginn der Karriere eines Künstlers oder einer Künstlerin sollte man sehr bedacht vorgehen.

Ich selbst hatte das Glück, im Laufe meiner Ausbildung viel Erfahren sammeln zu können. Ich hatte viele Lehrer und habe mit vielen Dirigenten und Regisseuren in mehreren Theatern zusammen gearbeitet. Ich konnte dabei beobachten, was didaktisch gut und was nicht besonders förderlich gewesen ist. Ich durfte zum Glück an einer großartigen Akademie wie die Mailänder "La Scala" unter der bekannten Sängerin Leyla Gencer zu studieren, die mir den Weg  zu manch schöner Theater-Bühne geebnet hat.

Gleichzeitig war ich auch Studentin an einer anderen Akademie der Europäischen Union, wo man sich mit den Wurzeln der modernen Oper befasst hat: "Die Wiedergeburt des griechischen Theaters im Florenz der Renaissance". Der zweijährige Kurs "Il Teatro e la Musica", gegründet durch das Konservatorium in Prato und der Theaterakademie "Silvio d´Amico" in Rom, war eine geniale Idee und eine der Schlüsselerfahrungen in meinem Leben.

Im Jahr 2020 empfinde stark, dass viele junge Künstler nach einer mentalen Führung suchen. Der Impresario von damals, der Mann, der Talente entdeckte und pflegte, existiert nicht mehr im alten Sinne. Ich möchte mit meiner in Görlitz gegründeten Akademie eine Tür für diese Künstler öffnen, um ihnen zu helfen, ihrer Berufung in dieser Welt zu folgen. 

Regelmässig werden wir an Projekten arbeiten. Jedes von diesen Projekten wird zwischen einer bis vier Wochen dauern. Es werden Theaterstücke sein, an denen gearbeitet wird, an Opern, Kammeropern oder Projekten des "Recitar-Cantando". Das Lausitzer Barockensemble wird die Projekte der Alten bis Romantischen Musik begleiten. Andere Projekte werden mit Klavier aufgeführt oder mit Hilfe neuer Musik-Techniken (elektronische Musik, Playback-Einspielungen etc). Wir werden auch vergessene Partituren und Texte wieder entdecken, sie übersetzen, digitalisieren und drucken lassen.

Nach dem Abschluss der Proben werden Konzerte und Aufführungen in den vielen und wunderschönen Theatern der Region stattfinden, unser Kulturerbe. So werden die Künstler die Gelegenheit haben, sich und das Erlernte vor einem Publikum zu präsentieren und gleichzeitig diese architektonische Perlen mit Leben und Kultur erfüllt.

Ton- und Videoaufnahmen der Auftritte, die für spätere Bewerbungen nützlich sein können, werden den Künstlern zur Verfügung gestellt, die neuentdeckte Werke werden dokumentiert.

Ich möchte in dieser Weise nicht nur Talente fördern, sondern auch "den Geist des Theaters und der Musik" lebendig erhalten - von der Antike über die Gegenwart bis in die Zukunft!"

Eleni Ioannidou 

Vereinsvorsitzende Ars-Augusta e.V.

Aktuelles Projekt:

Der schlesische Apollo

Martin Opitz und die Musik. Eine Hommage an den Gründer der deutschen Dichterschule und die Komponisten des Frühbarocks in unseren Region

Madrigale von Heinrich Schütz, Andreas Hammerschmidt und Constantin Christian Dedekind zu Lyrik von Martin Opitz
Workshop und Aufführungen: 20-28.Juni 2021
Informationen und Anmeldung

Vergangene Projekte

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